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Ihre Stimme ist das wichtigste Instrument, um Inhalte an Mitarbeiter, Kunden oder Seminarteilnehmer zu übermitteln und Ihr Publikum bei Vorträgen und Präsentationen zu begeistern. Trotzdem denken wir nur selten darüber nach, wie sie kl
Habe ich denn einen Sprechberuf?!
Schauspieler, Rundfunkjournalisten und Nachrichtensprecher sind die einzigen Sprechberufler, die berufsvorbereitend eine meist mehrjährige Stimmausbildung absolvieren. In einer Broschüre der Verwaltungsberufsgenossenschaft (Hamburg, 2004) stellt sich die Lage so dar: " Ungefähr eine Drittel der arbeitenden Bevölkerung ist in Sprechberufen tätig (..) Die Stimme ist von großer beruflicher, sozialer und damit existenzieller Bedeutung, die eher noch zunimmt, wenn man bedenkt, dass in der heutigen Gesellschaft immer weniger produziert und immer mehr kommuniziert wird. (...) Menschen aus Sprechberufen haben häufiger Stimmprobleme als Zugehörige anderer Berufsgruppen." Es erscheint daher eher seltsam, daß der Ausbildungsplan nichteinmal für Lehrer oder Erwachsenenbildner eine Stimmausbildung vorsieht. Die ausgebildeten Sprecher machen nur 0,3% aller Sprechberufe aus!
„Nicht was wir sagen, sondern wie wir es sagen, ist für die zwischenmenschliche Beziehung von allergrößter Bedeutung!“ (John Laver, Sprechwirkungsforscher)
Wie dominierend die Art WIE Sie sprechen, der Klang Ihrer Stimme für den Kommunikationserfolg ist, wurde schon 1972 in einer Studie des Sozialpsychologen Albert Mehrabian experimentell nachgewiesen: Die Ausdrucksbereiche Wort, Tonfall und Gesichtsausdruck wurden in ihrer relativen Wirkung untersucht. Zur klaren Trennung wurde der Gesichtsausdruck über stumme Videos übertragen. Der Tonfall wurde mittels eines Bandfilters untersucht. So war der Inhalt der gesprochenen Worte unverständlich, der Klang und die Sprachmelodie blieben jedoch erhalten.
Das Ergebnis: In einer Geprächssituation, in der sich beide Partner gegenüberstehen, fließt in die Beurteilung des Eindrucks, den der Sprechende auf sein Gegenüber macht der verbale Inhalt des Gesagten zu nur sieben Prozent ein. 55 Prozent bestimmt der Gesichtsausdruck, und 38 Prozent der Tonfall! (Eine Hochrechnung auf nur akustische Kommunikation (Telefon!!) ist schnell gemacht..)
Der Stimmklang spielt also eine entscheidende Rolle als Basis der Kommunikation, als Voraussetzung, gehört zu werden und Anklang zu finden.
Die Botschaft der "Kleinmädchenstimme"
Es gibt einen enormen Zuwachs an gutausgebildeten, kompetenten Frauen, die es in Sachfragen mit jedem Mann aufnehmen können. Doch spiegelt sich das veränderte Frauenbild auch in der Sprechweise wieder? Teils ja (Frauen sprechen im Durchschnitt etwas tiefer als vor 50 Jahren), teils nein. Zu dünnes, leises, zu hohes Sprechen ist leider noch oft ein Problem von Frauen. Unnötigerweise - auch wenn wir im Schnitt kleiner und vielleicht zarter als Männer sind - größer als Zweijährige, deren stimmliche Leistungsfähigkeit nahezu unbegrenzt erscheint, sind wir allemal. Wenn die Stimme piepsig erscheint und sofort männliches Dominanzverhalten hervorruft, ist das nur die Folge einer schlechten Angewohnheit. Durch Stimmtraining kann sich jede Frau eine wohlklingende, kompetent erscheinende Stimme erarbeiten. Es ist erlernbar, sich in Diskussionsrunden, bei Meetings und Vorträgen verbal nicht mehr unterbuttern zu lassen. Ein authentischer, der körperlichen und seelischen Reife entsprechender Stimmklang kann sich auch in einem von Männern dominierten Umfeld durchsetzen.
Stimme, Körper und Präsenz
Klang und Belastbarkeit der Stimme sind ein Produkt des Körpers. Verspannungen oder Laschheit wirken sich direkt auf das Instrument "Stimme" aus - die für den Klang erforderlichen Resonanzräume verschließen sich.
Die gute Nachricht: Der Körper (und damit die Stimme) bleibt bis ins hohe Alter trainierbar (nur mit Lesebrille und grauen Haaren müssen wir uns abfinden). Wenn Sie an den drei Säulen körperorientierter Stimmbildung arbeiten, an Haltung, Atmung und Resonanz, verbessert sich sowohl Ihr Wohlbefinden als auch Ihre Präsenz! Es entsteht ein authentischer Stimmklang, der nur zu Ihnen allein gehört und Sie und Ihren Vortrag unverwechselbar macht.
Eine atemrhytmisch angepasste Phonation ermöglicht Ihnen, sowohl im Vortrag tragfähig, durchsetzungsfähig zu Sprechen, als auch in intimeren Situationen und am Telefon die kommunikationsfördernde Wärme der Stimme zu entwickeln. Auch wenn Sie über längere Zeit sprechen müssen, bleiben Sie bei „Stimme“ und verleihen damit Ihrer Botschaft Lebendigkeit und Spannung!
Fazit:
Führungskräfte, Manager, Trainer und Berater verwenden viel Zeit, lange Jahre des Fachstudiums und der persönlichen Weiterbildung auf ihre Berufsaus- und Weiterbildung - überlassen Sie Klang und Belastbarkeit des Kommunikationstools Nr. 1 - der Stimme - nicht dem Zufall.
Manches können Sie schon (nur ist es Ihnen nicht bewußt), einiges können Sie sich allein erarbeiten (jeden Tag ein bisschen mehr), anderes sollte Ihnen jemand zeigen : Meine Stimmtrainerkollegen und ich unterstützen Sie dabei gerne!
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Drug of Choice ist ein selten angewendetes Format im Modell von NLP. Es erfordert eine hochpräzise Sprache und viel Erfahrung im Modell von NLP und den hypnotischen Sprachmustern, um die Reaktion des Körpers auf (eingebildete...) Drogen zu utili
Der DAVID ALERT ist ein audiovisuelles Brainwave-Entrainment System, welches speziell zur Therapie von AD(H)S entwickelt wurde und das Ergebnis aus insgesamt 20 Jahren an Forschung und Erfahrung auf diesem Gebiet darstellt.