Richard Bandler (* 24. Februar 1950) ist Mitentwickler der Neurolinguistischen Programmierung (NLP).
Er wechselte nach seinem College-Abschluss an die University of California in Santa Cruz und studierte Psychologie, Informationswissenschaften und Mathematik. Ab 1972 beschäftigte er sich mit den Gestaltsitzungen von Fritz Perls und leitete bald auch Gestalttherapie-Gruppen, wobei er Grinder kennenlernte und diesen bat, an der Gruppe als Beobachter (Supervisor) teilzunehmen. Daraus entwickelte sich eine Zusammenarbeit, bei der sie auch die Rollen tauschten. Zunächst beschrieben sie linguistisch fundiert Sprachmuster, dann gingen sie zur Analyse nonverbaler Kommunikation über.
Bandler und Grinder wählten Menschen als Modelle, die in ihrem Fachgebiet vorbildhaft waren, um herauszufinden, was diese anders als andere machten. Das dabei gewonnene Wissen hielten sie in nachvollziehbaren Schritten fest. Zu den modellierten Personen gehörten Fritz Perls, Virginia Satir, Gregory Bateson, Milton H. Erickson, Moshe Feldenkrais und Linus Pauling.
Später modellierte er auf Reisen nach Indien, Afrika und Mexiko auch Yogis und Schamanen und entwickelte weitere Veränderungsmodelle wie etwa Design Human Engineering, Shamanic Consciousness und Neuro Hypnotic Repatterning.