Elisabeth Dicke (1884-1952), Dt. Physiotherapeutin
Frau Elisabeth Dicke war Krankengymnastin; Sie ist die Begründerin von der Bindegewebsmassage.
Frau Dicke litt an schweren Durchblutungsstörungen im Bein, es war eiskalt, die Färbung grau weiß, die Zehen wie von Ringen eingeschnürt. Sie standen unmittelbar vor einer Nekrose. Die Arterie dorsalis pedis war nicht mehr fühlbar. Ärztlicherseits sprach man von der Notwendigkeit einer Beinamputation.
Sie versuchte nach fünf Monate langen liegen, begleitet von heftigen Rückenschmerzen, für sich eine Erleichterung zu verschaffen. Sie tastete infiltriertes Gewebe, erhöhte Spannung der Haut und Unterhautpartien. Durch ziehende Striche versuchte Sie diese Spannungen zu verteilen, das Streichen bewirkte große Schmerzhaftigkeit. Mit der Zeit wich die Spannung, die Rückenschmerzen schwanden und ein Wärmegefühl setzte ein. Es blieb eine anhaltende Linderung der Beschwerden. Das Bein besserte sich bis zur Sohle.
Innerhalb eines Vierteljahres bildeten sich die kranken Beschwerdebilder zurück, nach 1 Jahr konnte Sie Ihre Tätigkeit wieder ausüben.
Im Verlauf der Erkrankung hatten sich auch eine Reihe schwerer Störungen an den inneren Organen eingestellt:
- eine chronische Gastritits
- eine entzündliche Leberschwellung
- anginöse Beschwerden des Herzens
- zuletzt eine Nierenkolik
All diese Störungen wurden durch die Bindegewebsmassage aufgehoben.
Diese Methode ist dann 1 Jahr lang von Hr. Professor Kohlrausch und Fr. Dr. Teirich-Laube klinisch überprüft worden — die Erfahrungen wurden bestätigt.
Quelle: http://www.heil-massage.at