Hier gehts wieder zurück auf die Startseite der therapeuten24.net - Deinem Portal für Persönlichkeitsentwicklung und Selbstfindung
| therapeuten24.net - Alles Wichtige für Deine persönliche Entwicklung aus Therapie, Coaching, Beratung, Körper, Geist, Seele, Spiritualität und Sexualität
 
kostenfrei anmeldenjetzt kostenfrei anmelden?
kostenfrei anmeldenZugangsdaten vergessen?
 
Herzlich Willkommen im Netzwerk für Therapeuten, Berater & Coaches - therapeuten24.net
 
  Hier gehts los! (Startseite)
   
 
  alle Therapeuten nach Thema alle Trainer thematisch sortiert und/oder deren Angebote in unserem Shop viele Artikel der Therapie Finder TherapieMethoden & Entwickler Übersicht im Terminkalender alle Seminare thematisch sortiert aktuelle News zu vielen Themen wissenswertes in Fachartikeln PodCasts zu allem Möglichen
   
  als Therapeut/Trainer registrieren kostenlos als Benutzer oder als Seminarhaus
Unsere Angebote (Übersicht)
Du brauchst Hilfe/Support? das muß sein: unsere AGBs das Impressum: alles über uns
   
  Partner in unserem Netzwerk hilfreich: Seminarhäuser Verbände als Qualitätsmerkmal
   
 
01.06.2012
in: ICHP Karlsruhe
von: ICHP Karlsruhe + Stuttgart
  Selbst-Hypnose und Selbst-Management. Workshop in Karlsruhe
   
 
02.06.2012
in: ICHP Karlsruhe
von: ICHP Karlsruhe + Stuttgart
  Hypnose Schnupperworkshop in Karlsruhe
   
 
04.06.2012
in: ICHP Magdeburg
von: Hypnoanalytiker
  Englisch lernen mit der Inductio Directa und Selbsthypnose in Magdeburg
   
 
05.06.2012
in: Speyer
von: HYPNOSE-PRAXIS in Speyer
  HypnoBirthing®-die Mongan Methode - Kurs für werdende Eltern
   
 
16.06.2012
in: ICHP Akademie Leverkusen
von: ICHP Akademie
  Hypnoseausbildung mit europäischem Zertifikat in der ICHP Akademie Leverkusen
   
 
23.06.2012
in: ICHP Stuttgart
von: ICHP Karlsruhe + Stuttgart
  Schnupperworkshop Hypnose in Stuttgart
   
 
29.06.2012
in: ICHP-Mannheim
von: ICHP Mannheim und Praxis für Hypnoanalytik
  Diplomausbildung in klinischer Hypnosetherapie - fachtherapeutischer Teil in Mannheim
   
 
   
Methode &
Entwickler
Klassische Massage
Pehr Henrik Ling
Schweden

     
 

In aller Kürze...
Begründer der schwedischen Gymnastik, Vater der Klassischen Massage


 
  Leben
 
Kindheit und Lehrjahre

Ling wurde im Dorf Södra Ljunga in der Provinz Kronobergs län (historische Provinz Småland) etwa 15 Kilometer südlich von Ljungby geboren. Vier Jahre nach Lings Geburt starb sein Vater, Lars Peter Ling, der Pfarrer von Södra Ljunga war. Seine Mutter, Hedvig Maria Molin, heiratete den Amtsnachfolger, verstarb allerdings kurz nach dieser Hochzeit.

Er wurde auf das Gymnasium im nahe gelegenen Växjö geschickt. Eine Jahreszahl ist nicht bekannt, ebenso ob er vorher eine andere Schule besucht hat. 1792 wurde Ling des Gymnasiums verwiesen, als er sich nach einem Aufstand einiger Schüler weigerte, die Anführer zu nennen. Die nächste nachweisliche Station Lings ist die Universität Uppsala, an der er 1793 Theologie studierte. Nach vier Jahren konnte er dieses Studium am 21. Dezember 1797 mit einem Diplom abschließen. Er entschloss sich zu einer längeren Reise durch Europa und verließ 1799 Schweden in Richtung Dänemark. Seine erste Station war Kopenhagen. Danach hielt er sich in Deutschland, Frankreich und England auf. Er eignete sich die Sprachen der von ihm bereisten Länder an und lernte in Deutschland das frisch erwachte „deutsche Turnen“ kennen. Einige Quellen sehen in dieser Begegnung den Grundstein für seine spätere Arbeit mit der schwedischen Gymnastik. Die nächsten Aufzeichnungen über Lings Leben berichten vom Jahr 1801, in welchem er als Offizier der Marine an der Seeschlacht von Kopenhagen teilnahm.

Obwohl Ling auf seinen Reisen immer wieder Arbeit hatte, war er in diesen Jahren des Öfteren mittellos. Später erzählte er Freunden, dass er stolz darauf sei, seine Lebensbedürfnisse jederzeit auf das äußerste Maß einschränken zu können. Allerdings hinterließen die Jahre der Reisen und Armut, manchmal ohne Essen und Schlaf, und der Dienst bei der Armee körperliche Spuren: sein allgemeiner körperlicher Zustand verschlechterte sich, er zeigte Symptome von Rheuma und hatte sogar Paralysen.

Ein Ziel, zwei Wege

Im Jahr 1804 errichteten zwei französische Immigranten an der Universität Kopenhagen eine Fechtschule. Interessiert an diesem Sport, reiste Ling nach Dänemark und wurde Schüler der beiden Franzosen. Er bemerkte, dass die regelmäßigen Fechtübungen seine Gesundheit verbesserten und er schließlich wieder vollkommen rehabilitiert war. Da er eine besondere Begabung für diesen Sport hatte, wurde er ein Jahr später Fechtmeister an der Universität von Lund. Dort unterrichtete er Fechten und die modernen Sprachen, die er sich auf seinen Reisen angeeignet hatte. Neben seiner Tätigkeit als Dozent hielt Ling Vorträge über die skandinavische Mythologie und beschäftigte sich mit der Vergangenheit des schwedischen Volkes. Er belegte Kurse für Anatomie und Physiologie an der Universität, um den Gründen für seine Genesung auf die Spur zu kommen.

Spätestens an diesem Punkt in seinem Leben fasste er den Entschluss, die Schweden zu würdigen Nachkommen der alten Nordländer zu machen. Dieses Ziel wollte er sowohl mit Gymnastik als auch mit Poesie erreichen. Durch sein Engagement als Dichter und Autor der nordischen Mythologie bekam er Kontakt zu Gleichgesinnten. Anfangs trafen sie sich aus Spaß, später gründete diese Gruppe den Gotischen Bund (Götiska Förbundet) mit dem Ziel, den Schweden über Poesie ihren Stolz und ihr nordländisches Nationalgefühl wiederzugeben. Ling selbst schrieb einige Stücke, wie zum Beispiel Asarne oder Gylfe. Die Schwedische Akademie (Svenska Akademien) ernannte ihn im Jahre 1835 zum Nachfolger des Verstorbenen Anders Fredrik Skjöldebrand (1757 bis 1834). Ling bekam dessen Sitzplatz (Nummer 18) und blieb, wie es die Statuten der Akademie vorsehen, bis zu seinem Tod im Jahre 1839 Mitglied.

Umstrittener Erneuerer

1812 bat er die schwedische Regierung um Gelder für die Einrichtung eines gymnastischen Institutes in Stockholm. Die Antwort war genauso knapp wie direkt: „Wir haben der Jongleure und Seiltänzer schon genug, ohne ihretwegen die Staatskasse zu belästigen.“. Ling konzentrierte sich auf die Weiterentwicklung des Fechtens und seiner Gymnastik. Seine Bekanntheit als Fechtlehrer half ihm seine gymnastischen Übungen bekannt zu machen. Innerhalb eines Jahres war sein Ansehen in der Gesellschaft so stark gewachsen, dass ihm die Gelder für das Institut bei einer erneuten Anfrage genehmigt wurden. Es waren zwar nur geringe Gelder, aber Ling konnte 1813 sein Gymnastisches Zentralinstitut (Gymnastiska Centralinstitutet), kurz GCI, in Stockholm gründen und wurde dessen Vorsteher. Bereits wenige Monate später wurden seine gymnastischen Übungen in vielen schwedischen Einrichtungen, wie z. B. Schulen, und bei der Armee eingeführt. 1818 übernahmen die Truppen der Provinz Schonen eine von ihm entwickelte Art des Bajonettfechtens. Diese Erfolge in staatlichen Einrichtungen versetzten ihn in den Stand, weitere Gelder für das GCI zu fordern und sie auch genehmigt zu bekommen.

Ling war allerdings nicht unumstritten. Die Schulmediziner standen seiner Arbeit skeptisch gegenüber und wollten seine Gymnastik höchstens zur Prävention oder als Behandlung bei „Wehwehchen“ anerkennen. An dieser Einstellung änderte sich bis zu seinem Tod nichts. Trotz seiner umstrittenen Person wurden ihm allerdings Auszeichnungen wie der Schwedische Professorentitel, der Titel Ritter des Nordstern-Ordens verliehen und er wurde zum Mitglied der Schwedischen Medizinischen Gesellschaft (Sveriges läkarförbund) gewählt. Seine Schüler hingegen zeigten ihm ihre Wertschätzung insbesondere in Form einer ihm 1821 zum Geschenk gemachten silbernen Medaille: Auf der einen Seite ein Brustbild von Ling, auf der anderen die Umschrift „Dem hochgefeierten Idrottmann[5] von seinen Freunden und Schülern“ [6].

Die folgenden Jahre verbrachte Ling mit der Verbesserung seiner Übungen an GCI. 1836 wurde sein Bajonettfechten bei der schwedischen Infanterie übernommen. Er schrieb noch weitere Gedichte und die einzigen drei Bücher, die es über seine Lehren aus seiner Feder gibt. Das größte und wichtigste Werk, Gymnastikens allmänna grunder, wurde erst ein Jahr nach seinem Tod durch seine Schüler Liedbeck und Georgii veröffentlicht. Ling starb am 3. Mai 1839 in Stockholm, nachdem er einige Monate vorher an einer Lebertuberkulose erkrankt war.


  Lehre
 

„Lings innerem Auge stellte sich jetzt in immer hellern Glanze das Bild dar eines Menschengeschlechts, neugeboren in Gewandheit, Kraft, leiblicher und sittlicher Gesundheit und Schönheit; [...]“

– Hugo Rothstein: Die Gymnastik nach einem Systeme des Schwedischen Gymnasiarchen P. H. Ling

Lings Leitbild war es, den vaterländischen Geist zu stärken und das Heldentum der Ahnen zu erneuern. Nach Aussagen seiner Schüler war Lings Urgroßvater sein größtes Vorbild. Dieser wurde über 100 Jahre alt und zeugte 19 Kinder. Ling wollte, nachdem er seine körperliche Stärke durch die Fechtübungen zurückbekam, dieses Wissen der skandinavischen Bevölkerung zu Nutze machen. Da seine Übungen bereits in der Jugend anzuwenden waren, gilt er neben F. L. Jahn, J. C. F. GutsMuths und J. H. Pestalozzi als Reformator der Jugenderziehung [7]. Bereits ein paar Jahre bevor Ling mit seiner systematischen Entwicklung der Gymnastik begann, machte sich Franz Nachtegall in Dänemark mit Gymnastik einen Namen. Teilweise beruhen Lings Theorien auf Nachtegalls Leibesübungen.

Das Leben besteht nach Lings Theorie aus der chemischen Grundform, der dynamischen Grundform und der mechanischen Grundform. Wenn eine dieser Formen von Erkrankungen oder Beschwerden heimgesucht wird, muss mit der jeweils entsprechenden Therapie begonnen werden. Bei der mechanischen Grundform war die Gymnastik seine Therapie der Wahl. Die Gymnastik war in seinen Augen aber nicht in erster Linie Heilmethode, sondern galt vielmehr der Prävention. Hierfür entwickelte Ling sein System der Gymnastik, welches auf vier Säulen aufbaut und, sofern es konsequent durchgeführt werde, dem Menschen Kraft und Fitness bescheren sollte. Die vier Säulen stehen für verschiedene Arten der Gymnastik, mit eigenen Übungen und eigenen Schwerpunkten im Bezug auf Ausübung, Dauer, Exaktheit und vieles mehr. Die Medizinische Gymnastik soll den schwachen Körper des Patienten stärken und das Allgemeinwohl heben. Genau geleitete Übungen sollen bei der Pädagogischen Gymnastik der Jugend Disziplin und Gehorsam lehren. Die Wehrgymnastik dient als Vorbereitung auf die Armee, sollte den Körper stählen und für eine aufrechte Haltung sorgen. Als letzte Säule hatte die Ästhetische Gymnastik die Aufgabe, die Bewegungen des Körpers eleganter zu machen und so Schönheit zu bringen. In Lings spärlichen Aufzeichnungen finden sich immer wieder Hinweise auf Handgriffe, die der Massage sehr ähnlich sind. Nach seiner Lehre hatten diese allerdings nicht die gleiche Bedeutung wie sie das in der heutigen Klassischen Massage haben. Sie dienten aber Albert Hoffa und Johann G. Mezger als Grundlage für die heute üblichen 5 Handgriffe der Massage.

Neben dem Körper wollte Ling auch den Geist der Nordländer im modernen Skandinavien wieder aufleben lassen. Seine Gedichte und Epen mit Themen aus nordischen Märchen und Geschichten erzählen von Helden und ihrem Leben. Asarne ist z. B. ein Epos über die Frühzeit des Nordens. Seine literarischen Werke sind heute, außer im skandinavischen Bereich, nicht mehr sehr verbreitet.


 
 

Quelle: www.wikipedia.de
Autoren: Semperor, Threedots, Cethegus, Carbidfischer, Ureinwohner u.a.
Dieser Eintrag unterliegt der GNU Lizenz für freie Dokumentation (GFDL). Hier finden Sie die Lizenzbestimmung.


   
   
 
Physiotherapie Klassische Massage
   
   
   
 
ANMELDEN :: ANGEBOTE 
   
Über alle Angebote erstmal informieren?
 
   
als Anbieter (Therapeut, Berater,...) registrieren
ab 3.15 €/Mon.
   
als Seminarhaus kostenfrei registrieren
   
als Benutzer kostenfrei registrieren
   


 
Weitere Links 


DATUM :: THEMA  
   
Hypnose bei Schmerz
  27.08.2011
Sven Frank
   
Ausbildung systemische Beratung und Coaching 2011 für Studenten und Junior Professionals
  26.01.2011
Oliver Watzal
   
Weihnachtszauber mit der richtigen Geschenkidee
  14.12.2010
Martina Kütter www.hypnose-mkv.de
   
kostenloser Hypnose Stammtisch 30.Dez. in Brühl bei Köln
  13.12.2010
Martina Kütter www.hypnose-mkv.de
   
ICHP jetzt auch bei Twitter und Facebook
  23.11.2010
Sven Frank
   
neue Ausbildungsgruppen "Systemische Beratung & Coaching" 2010-2011 und 2011
  19.05.2010
Oliver Watzal
   
neue Ausbildung: "Systemische Beratung & Familientherapie" für Studenten und Berufseinsteiger 2011
  19.05.2010
Oliver Watzal


KATALOG  
   
StressBall Standard Edition mit EKG
StressBall Standard Edition mit EKG
Herzkohärenztraining mittels HRV-Biofeedback - Die moderne Form der Stressbewältigung - Die EKG-Version von Stressball ermöglicht gegenüber der Grundversion zusätzlich zur Pulsmessung mittels Ohrclip auch die Bestimmung der elekt
   
Sweet Dreams
Sweet Dreams
Program your dream state before going to sleep and unleash its creative potential.
   
Synchronizing
Synchronizing
Strengthen and fine tune your mind/body coordination and ability to excel.
   
Wave III - Freedom
Wave III - Freedom
Lift Off - achieve ease with nonphysical experience Remote Viewing - tools for distant perception Vectors - reference points for easy movement Five Questions - answers from your total self Energy Food - absorb nonphysical energy First Stage Separation etc
   
SALES IMPACT - Verkaufen ist einfach.
SALES IMPACT - Verkaufen ist einfach.
Entdecken Sie nochmals andere Aspekte des Verkaufens, die Ihnen weiterhelfen werden, VIEL erfolgreicher bei der zweitschönsten Tätigkeit auf dieser Erde zu werden.
   
Radiation Companion
Radiation Companion
Unterstützen Sie ein positives Ergebnis für Ihre Strahlenbehandlung. Hier werden geistige Bilder und eine Reihe von positiven Bestätigungen zur Unterstützung Ihres körperlichen Wohlbehagen verwendet.
   
MindChart - der "Flipchart" für Kreative & Querdenker
MindChart - der "Flipchart" für Kreative & Querdenker
Sie schreiben noch im Hochformat? jetzt gibt es den MindChart - den "Flipchart" für Kreative und Querdenker! Mit einem Handgriff vom Hoch- auf Querformat stellen... Einfach in der Höhe verstellbar...